Verpackungsservice und Umzugskartons

Packen ist der Teil des Umzugs, der am längsten dauert und am meisten unterschätzt wird. Wir liefern das Material, übernehmen auf Wunsch das Packen und holen die leeren Kartons danach wieder ab.

  • Material wird geliefert, nur Verbrauchtes wird verrechnet
  • Ganze Wohnung oder nur Küche, Bad und Bücher
  • Leere Kartons nehmen wir wieder mit
Team von Umzug Mödling beim Verpacken von Hausrat in Umzugskartons

Kurz gesagt

Verpackungsmaterial für eine Zweizimmerwohnung kostet 80 bis 150 €, für eine Dreizimmerwohnung 150 bis 250 €. Der Packservice durch unser Team schlägt bei einer Zweizimmerwohnung mit etwa vier bis sechs Stunden zu Buche. Faustregel für den Bedarf: 15 bis 20 Kartons pro Person, dazu Kleiderboxen und Polstermaterial. Leeres Material nehmen wir wieder mit.

  • Material wird geliefert, leere Kartons holen wir wieder ab
  • Packservice für die ganze Wohnung oder nur für die heiklen Räume
  • Beschriftung nach Zielraum. Das spart beim Auspacken die meiste Zeit

Was Sie tatsächlich brauchen

Die meisten kaufen zu wenige Kartons und dafür die falschen. Diese Übersicht zeigt, was für einen normalen Haushalt sinnvoll ist und wofür man sich das Geld sparen kann.

MaterialWofürMenge für 2 Zimmer
Umzugskarton, 60 lDer Standard für fast alles25–35 Stück
Bücherkarton, 40 lBücher, Geschirr, Werkzeug, alles Schwere10–15 Stück
Kleiderbox mit StangeHängende Kleidung, ohne Bügeln danach3–5 Stück
PackpapierGeschirr, Gläser, Vasen5–8 kg
LuftpolsterfolieElektronik, Bilder, Empfindliches1 Rolle
KlebebandKartons schließen4–6 Rollen
MatratzenhülleSchutz vor Schmutz im Stiegenhaus1–2 Stück
MöbeldeckenBringen wir mitentfällt
Wo man sparen kann und wo nicht

Sparen können Sie bei den großen Kartons, gebrauchte aus Kleinanzeigen tun es genauso, oft für ein Drittel des Preises. Nicht sparen sollten Sie bei Bücherkartons und Klebeband. Supermarktkartons halten das Gewicht von Büchern nicht, und billiges Klebeband löst sich bei Kälte. Beides merkt man erst im Stiegenhaus.

Richtig packen: Die Regeln, die wirklich zählen

Es gibt hunderte Packtipps im Netz. Die folgenden sechs sind die, bei denen wir am häufigsten sehen, dass ihre Missachtung tatsächlich Schaden anrichtet.

1. Schweres in kleine Kartons

Der wichtigste Punkt überhaupt. Ein 60-Liter-Karton voller Bücher wiegt über 40 Kilogramm. Den hebt niemand mehr vernünftig, und der Boden reißt aus. Bücher, Geschirr, Werkzeug, Konserven und Akten gehören in kleine Kartons. Leichtes und Sperriges wie Bettzeug, Polster und Kleidung darf in die großen.

2. Nach Zielraum beschriften, nicht nach Inhalt

Am Umzugstag interessiert niemanden, was in der Kiste ist, entscheidend ist, wohin sie getragen wird. „Küche" ist eine brauchbare Beschriftung, „Töpfe und Auflaufformen" nicht. Beschriften Sie seitlich, weil man im Stapel den Deckel nicht sieht. Wer dazu noch eine Farbe pro Raum verwendet, spart am Zielort noch einmal Zeit.

3. Teller stehend, Gläser einzeln

Teller flach gestapelt brechen durch das Eigengewicht der oberen. Stehend nebeneinander, jeder einzeln in Papier, halten sie fast immer. Gläser kommen ebenfalls stehend hinein, einzeln gewickelt, Zwischenräume ausgefüllt. Ein Karton, in dem nichts wandert, übersteht auch eine holprige Fahrt.

4. Kartons nicht nur füllen, sondern auffüllen

Ein halbleerer Karton ist gefährlicher als ein voller: Er gibt beim Stapeln nach, und der Inhalt rutscht. Füllen Sie Hohlräume mit Handtüchern, Bettwäsche oder Papier auf. Der Karton sollte geschlossen sein und sich nicht eindrücken lassen.

5. Schrauben ans Möbelstück

Beim Zerlegen kommen alle Kleinteile in einen beschrifteten Beutel, der am jeweiligen Möbelstück fixiert wird, nicht in eine Sammelkiste. Die Suche nach der einen fehlenden Schraube am Abend des Umzugstags ist ein vermeidbares Ärgernis, und Ersatz gibt es sonntags nirgends.

6. Die Kiste für den ersten Abend

Bettwäsche, Handtücher, Zahnbürste, Klopapier, Medikamente, Ladekabel, ein Set Geschirr pro Person, Kaffee, ein Messer, eine Schere und Werkzeug für den Bettaufbau. Diese Kiste fährt in Ihrem Auto mit, nicht im Umzugswagen, sonst steht sie zuverlässig ganz unten und ganz hinten.

Sorgfältig gepackte und beschriftete Umzugskartons im Fahrzeug

Packen lassen: Wann sich das rechnet

Der Packservice ist die teuerste Einzelposition eines Umzugs und gleichzeitig die, bei der wir am häufigsten hören, dass sie jeden Cent wert war. Sinnvoll ist er vor allem in vier Situationen:

  • Wenig Zeit. Wer bis zum Vortag arbeitet, packt nachts: und packt schlecht.
  • Kleine Kinder. Packen mit Kleinkind im Haushalt dauert nicht doppelt so lange, sondern dreimal.
  • Viel Empfindliches. Porzellan, Glas, Sammlungen, Kunst.
  • Gesundheitliche Gründe. Packen heißt stundenlang bücken, heben und stapeln.

Ein Mittelweg, den wir oft vorschlagen: Wir packen Küche, Bad und Bücher. Die drei Bereiche mit dem meisten Aufwand und den wenigsten Entscheidungen. Den Rest machen Sie selbst.

Raum für Raum: worauf es jeweils ankommt

Jeder Raum hat seine eigene Logik. Wer in der richtigen Reihenfolge und mit der richtigen Technik vorgeht, spart bei einer mittleren Wohnung mehrere Stunden.

Küche: planen Sie doppelt so lange wie gedacht

Der aufwendigste Raum in jeder Wohnung. Viel Kleinteiliges, viel Zerbrechliches, viel, was erst am Schluss gepackt werden kann. Geschirr in kleine Kartons, Teller stehend, Gläser einzeln gewickelt. Vorräte konsequent aussortieren, Angebrochenes und alles kurz vor dem Ablaufdatum bleibt zurück. Elektrogeräte in Originalkartons, falls vorhanden, sonst gut gepolstert. Messer und Scheren in Papier wickeln und deutlich beschriften.

Wohnzimmer: Elektronik zuerst dokumentieren

Bevor der erste Stecker gezogen wird: ein Foto von der Rückseite des Fernsehers und der Anlage. Kabel gebündelt und beschriftet, am besten gleich am Gerät fixiert. Bücher in kleine Kartons, nicht in große. Bilder und Spiegel bekommen Kantenschutz und werden hochkant transportiert, nie flach gestapelt. Pflanzen fahren zuletzt und stehen im Fahrzeug nicht unter anderen Sachen.

Schlafzimmer: Der Raum, der am schnellsten geht

Kleidung kommt in Kleiderboxen mit Stange und muss danach nicht gebügelt werden. Das ist die Investition, die sich am deutlichsten auszahlt. Bettwäsche und Handtücher eignen sich hervorragend als Polstermaterial in anderen Kartons. Matratzen in Hüllen, damit sie im Stiegenhaus nicht schmutzig werden. Schmuck und Wertsachen packen Sie separat und transportieren sie selbst.

Bad: klein, aber tückisch

Alle Flüssigkeiten in verschließbare Behälter oder gleich in eine eigene Box, die aufrecht steht. Shampooflaschen, die im Karton auslaufen, ruinieren zuverlässig den ganzen Inhalt. Medikamente gehören zu den Dingen, die Sie selbst mitnehmen. Und: Toilettenpapier, Handtuch und Seife kommen in die Kiste für den ersten Abend, daran denkt fast niemand.

Keller, Dachboden und Abstellraum

Die Räume, die konsequent unterschätzt werden. Planen Sie sie wie eigene Zimmer und beginnen Sie früh damit. Hier steht erfahrungsgemäß am meisten, was gar nicht mitkommen soll. Der beste Ort zum Aussortieren. Werkzeug und Farben in stabile Kartons, Gasflaschen und Brennbares bleiben grundsätzlich draußen. Was entsorgt werden soll, markieren Sie mit farbigem Klebeband; wir nehmen es beim selben Termin mit.

Material sparen, ohne an der falschen Stelle zu sparen

Ein durchschnittlicher Umzug verbraucht fünfzig bis achtzig Kartons. Wenn die danach im Altpapier landen, ist das doppelt ärgerlich, ökologisch und finanziell. So lässt sich beides vermeiden.

Gebrauchte Kartons

In Kleinanzeigen finden sich nach jedem Monatswechsel stabile Umzugskartons, meist für ein Drittel des Neupreises. Achten Sie auf durchgehende Doppelwellpappe und intakte Griffe. Nach dem Umzug verkaufen Sie sie weiter, unterm Strich kostet das Material dann fast nichts.

Was Sie ohnehin im Haus haben

Handtücher, Bettwäsche, Pullover und Geschirrtücher sind hervorragendes Polstermaterial und müssen ohnehin transportiert werden. Koffer, Reisetaschen und Wäschekörbe sind Behältnisse, die sonst leer mitfahren. Wer das konsequent nutzt, spart zehn bis fünfzehn Kartons.

Rücknahme statt Entsorgung

Wir nehmen unser Material nach dem Auspacken wieder mit und verwenden es erneut. Umzugskartons halten bei ordentlicher Behandlung viele Einsätze; sie nach einer einzigen Verwendung zu entsorgen ergibt keinen Sinn. Wenn Sie ein paar Kartons für Keller oder Dachboden behalten wollen, sagen Sie es einfach.

Wo Sparen schiefgeht

Supermarktkartons für Bücher, Klebeband aus dem Diskonter bei Kälte, offene Kisten ohne Deckel im Stiegenhaus: Diese drei Sparversuche sehen wir am häufigsten, und alle drei enden regelmäßig mit einem aufgerissenen Boden auf halber Stiege. Was dabei kaputtgeht, kostet mehr als das gesparte Material.

Sonderfälle, die eigene Behandlung brauchen

Kunst, Bilder und Spiegel

Gerahmte Bilder bekommen Kantenschutz und werden immer hochkant transportiert, niemals flach gestapelt. Bei Glasscheiben klebt ein Kreuz aus Malerkrepp über die Fläche, wenn das Glas doch bricht, hält das Band die Splitter zusammen und schützt das Werk darunter. Ölgemälde ohne Glas werden nicht mit Folie berührt, weil die Oberfläche anhaften kann; dafür verwenden wir Papier und Abstandhalter.

Weinsammlungen

Flaschen liegend in stabilen Kartons mit Trennstegen, nicht stehend. Wichtiger als die Erschütterung ist die Temperatur: Wein verträgt Hitze im Fahrzeug schlecht. Bei größeren Sammlungen planen wir den Transport an den Anfang oder das Ende des Tages und nicht in die Mittagshitze.

Pflanzen

Große Zimmerpflanzen kommen zuletzt ins Fahrzeug und zuerst heraus. Töpfe in Kartons stellen, damit sie nicht umkippen, Erde leicht andrücken, große Blätter locker zusammenbinden. Im Winter sollten Pflanzen nicht länger als ein paar Minuten im Freien stehen, Frost an den Wurzeln überstehen die wenigsten.

Aquarien und Terrarien

Ein befülltes Aquarium lässt sich nicht transportieren; es muss vollständig entleert werden, sonst reißen die Silikonnähte. Fische und Tiere transportieren Sie selbst in geeigneten Behältern. Das leere Becken fährt gepolstert und wird nie an den Kanten angehoben. Planen Sie für einen Aquarienumzug einen eigenen halben Tag ein.

Adresse

Erlaufstraße 36/2
A-2344 Maria Enzersdorf

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Öffnungszeiten

  • Mo bis Fr
    08:00 20:00
  • Sa
    09:00 18:00

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Häufige Fragen zu Verpackung und Material

Was rund ums Packen am häufigsten gefragt wird.

Faustregel: 15 bis 20 Kartons pro Person im Haushalt. Konkreter nach Wohnungsgröße:
WohnungKartonsKleiderboxen
Garçonnière15–252–3
2 Zimmer30–453–5
3 Zimmer50–705–8
4 Zimmer / Haus70–1208–12
Rechnen Sie eher großzügig. Zu wenige Kartons führen zu überfüllten Kisten, die nachgeben, und der teuerste Karton ist der, der auf der Stiege aufreißt.

Für eine Zweizimmerwohnung liegen Sie bei 80 bis 150 €, für eine Dreizimmerwohnung bei 150 bis 250 €. Darin enthalten sind Kartons, Klebeband, Packpapier, Luftpolsterfolie und Kleiderboxen. Wir liefern das Material vorab an, verrechnen nur, was tatsächlich verbraucht wurde, und nehmen die leeren Kartons nach dem Umzug wieder mit. Das erspart Ihnen die Entsorgung und uns die Neuanschaffung.

Unser Team packt eine Zweizimmerwohnung in vier bis sechs Stunden, eine Dreizimmerwohnung in sechs bis neun. Wenn Sie selbst packen, rechnen Sie mit dem Zwei- bis Dreifachen, nicht, weil Sie langsamer wären, sondern weil beim eigenen Hausrat ständig Entscheidungen anfallen. Genau deshalb dauert die Küche immer länger als geplant und der Dachboden immer länger als die Küche.

Mit dem Zielraum, nicht mit dem Inhalt. Am Umzugstag interessiert niemanden, was drin ist, entscheidend ist, wohin die Kiste getragen wird. Schreiben Sie also „Schlafzimmer" statt „Bücher und Fotoalben". Beschriften Sie an der Seite, nicht oben: Im Stapel sehen Sie den Deckel nicht. Und markieren Sie zerbrechliche Kisten deutlich sowie die, die zuerst gebraucht werden.

Ja, und das ist oft die klügste Variante. Küche und Bad übernehmen wir, den Rest machen Sie selbst. Dort steckt der meiste Aufwand bei den wenigsten Entscheidungen. Umgekehrt geht auch: Sie packen die Küche, weil Sie wissen, was wohin gehört, und wir kümmern uns um Bücherwände und Keller.

Ja. Nach dem Auspacken holen wir das leere Material ab, kostenlos, wenn wir ohnehin in der Nähe sind, sonst zum Preis einer kurzen Fahrt. Umzugskartons lassen sich mehrfach verwenden; sie zu entsorgen wäre in jeder Hinsicht Verschwendung. Wenn Sie ein paar behalten wollen, sagen Sie einfach Bescheid.

Teller stehend, nicht liegend, gestapelt brechen sie durch das Eigengewicht der oberen. Gläser einzeln in Papier wickeln und ebenfalls stehend einräumen. Der Boden des Kartons kommt gepolstert, Zwischenräume werden ausgefüllt, damit nichts wandert. Und: kleine Kartons für schweres Geschirr. Ein großer Karton voller Teller wiegt über 30 Kilogramm und hebt sich nicht mehr vernünftig.

Dokumente, Bargeld, Schmuck, Medikamente, Schlüssel und Ladekabel transportieren Sie selbst. Nicht aus Misstrauen, sondern aus Praktikabilität: Genau diese Dinge braucht man am Umzugstag und findet sie dann in keinem Karton. Dasselbe gilt für die Kiste mit dem Nötigsten für die erste Nacht.

Drei bis vier Wochen vor dem Umzug, und zwar mit allem, was Sie bis dahin sicher nicht brauchen: Bücher, Deko, Saisonkleidung, Keller, Dachboden. Die letzte Woche gehört dem Alltagskram, der letzte Tag der Küche. Wer zu spät beginnt, packt in der letzten Nacht, und packt dann schlecht.

Als Faustregel maximal 20 Kilogramm. Darüber wird es für die tragende Person unangenehm und für den Karton kritisch. Ein 60-Liter-Karton voller Bücher wiegt über 40 Kilogramm. Deshalb gehören Bücher in kleine Kartons. Wenn Sie den Karton nicht mehr bequem eine Stiege hochtragen können, ist er zu schwer.

Alles, was auf Bügeln hängt, kommt in Kleiderboxen mit Stange und muss danach nicht gebügelt werden. Gefaltetes bleibt am besten gleich in den Laden der Kommode, wenn diese transportfähig ist, oder kommt in große Kartons, weil Kleidung leicht ist. Für einen kurzen Umzug tun es auch Müllsäcke, allerdings knittert es dann.

Im Originalkarton, falls vorhanden. Der ist auf das Gerät zugeschnitten. Sonst mit Luftpolsterfolie umwickeln, Kanten und Ecken zusätzlich schützen und immer aufrecht transportieren, nie flach liegend. Große Bildschirme nehmen Druck auf die Fläche übel. Wir haben Fernsehkartons im Fahrzeug, sagen Sie bei der Anfrage Bescheid.

Ja. Manche packen selbst, wollen aber nicht wochenlang zwischen Kartons leben. Wir packen aus, räumen nach Absprache ein und nehmen das leere Material gleich mit. Bei einer Zweizimmerwohnung sind das etwa drei bis vier Stunden.

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