Möbel einlagern in Wien, Mödling und Niederösterreich

Zwischen Auszug und Einzug klafft eine Lücke? Ein Auslandsjahr steht an, eine Sanierung, eine Verlassenschaft, die geordnet werden will? Wir holen ab, lagern trocken und versperrt ein und stellen wieder zu, ohne Mindestlaufzeit.

  • Abholen, einlagern, zustellen aus einer Hand
  • Inventarliste mit Fotos bei der Übernahme
  • Tageweise abrechenbar, versichert
Eingelagerte, sorgfältig verpackte Möbel und Umzugskartons im Lager von Umzug Mödling

Kurz gesagt

Wir lagern Möbel und Hausrat trocken, versperrt und versichert ein, ab etwa 60 € pro Monat für den Inhalt einer Garçonnière, rund 120 bis 200 € für eine Dreizimmerwohnung. Abholung, Einlagerung und spätere Zustellung kommen aus einer Hand. Tageweise Abrechnung ist möglich, eine Mindestlaufzeit gibt es nicht.

  • Abholen, einlagern, zustellen, alles von einem Team
  • Inventarliste mit Fotos, damit Sie wissen, was wo steht
  • Tageweise abrechenbar, ohne Mindestlaufzeit und ohne Kündigungsfrist

Wann sich eine Zwischenlagerung rechnet

Die häufigste Rückfrage lautet: „Ist das nicht teuer?“ Meistens lautet die Antwort: weniger teuer als die Alternative. Ein Monat doppelte Miete kostet in Wien schnell 800 bis 1.200 €. Der Inhalt einer Zweizimmerwohnung liegt im selben Zeitraum bei 90 bis 140 €. Diese Rechnung geht in fast allen Fällen zugunsten der Lagerung aus.

  • Lücke zwischen den Terminen. Die alte Wohnung ist am 31. zu übergeben, die neue erst ab dem 15. verfügbar.
  • Sanierung oder Renovierung. Boden schleifen, Wände ausmalen, Bad tauschen: Ohne Möbel geht das schneller und günstiger.
  • Auslandsaufenthalt. Ein Jahr in Zürich oder Berlin, danach zurück. Die Wohnung aufzugeben ist billiger, als sie leer zu bezahlen.
  • Verlassenschaft. Die Wohnung muss übergeben werden, aber im Familienkreis ist noch nicht geklärt, wer was übernimmt.
  • Verkleinerung. Vom Haus in die Wohnung, aber der Kasten der Großmutter soll nicht weg.
  • Firmenbedarf. Büromöbel, Messebau, Aktenarchiv: auch das lagern wir ein.

Wie wir einlagern

Möbel überstehen eine Lagerung problemlos, wenn sie richtig vorbereitet sind. Falsch gelagert nehmen sie in wenigen Wochen Schaden, Furnier zieht Feuchtigkeit, Polster nehmen Gerüche an, Massivholz arbeitet.

  • Trockene, temperierte Halle: kein Keller, keine Garage
  • Polster und Matratzen in atmungsaktiven Hüllen, Holzmöbel in Decken
  • Nichts steht direkt am Boden, nichts wird ungeschützt gestapelt
  • Zerlegbares wird zerlegt gelagert: spart Platz und damit Kosten
  • Versperrter Bereich, Zutritt nur nach Terminvereinbarung

Was Sie vorher wissen sollten

Ein paar Dinge lassen sich vor der Einlagerung klären und ersparen später Ärger:

  • Waschmaschine und Geschirrspüler vollständig entleeren und offen stehen lassen, bis sie trocken sind: Sonst schimmelt die Dichtung.
  • Kühlschrank abtauen und mindestens einen Tag offen trocknen lassen.
  • Dokumente und Wertsachen gehören nicht ins Lager, sondern in ein Schließfach oder zu Ihnen.
  • Was Sie zwischendurch brauchen, vorher sagen: Dann steht es vorne.
  • Aussortieren lohnt sich doppelt: Jeder Kubikmeter weniger senkt die Monatsmiete dauerhaft.

Was die Einlagerung kostet

Abgerechnet wird nach Volumen, nicht nach Wohnungsgröße. Das ist fairer, weil eine gut aussortierte Dreizimmerwohnung weniger Platz braucht als ein vollgeräumtes Zweizimmerappartement. Beim Abholtermin messen wir das tatsächliche Volumen und halten es in der Inventarliste fest.

UmfangVolumenMiete pro MonatTypisch für
Einzelstückebis 5 m³ab 40 €Ein paar Möbel, Winterreifen, Kisten
Klein10–15 m³60–90 €Garçonnière, WG-Zimmer
Mittel20–25 m³90–140 €Zweizimmerwohnung
Groß30–40 m³120–200 €Dreizimmerwohnung
Sehr großab 50 m³ab 220 €Haus, Betriebsauflösung
Abholung und Zustellung

Beides rechnen wir wie einen normalen Transport nach Stunden ab, ab 49 € pro Stunde inklusive Fahrzeug und Team. Wenn Sie ohnehin mit uns übersiedeln, fällt die Abholung mit dem Umzugstermin zusammen und verursacht keinen zusätzlichen Anfahrtsaufwand.

Möbel richtig für die Lagerung vorbereiten

Der Unterschied zwischen einer Lagerung, nach der alles aussieht wie vorher, und einer, bei der Sie hinterher Möbel entsorgen, liegt fast vollständig in der Vorbereitung. Was wir bei jeder Einlagerung machen und was Sie vorher selbst erledigen sollten.

Polstermöbel und Matratzen

Beide sind saugfähig und nehmen Feuchtigkeit und Gerüche auf. Wir ziehen deshalb atmungsaktive Schutzhüllen über und stellen Matratzen nicht flach übereinander, sondern hochkant und mit Abstand. Verzichten Sie darauf, Polstermöbel selbst luftdicht in Kunststofffolie zu wickeln, darunter bildet sich Kondenswasser, und das ist genau der Schaden, den man vermeiden will.

Holz und Furnier

Massivholz arbeitet, Furnier reagiert empfindlich auf Feuchtigkeitswechsel. Beides gehört deshalb in eine trockene, temperierte Halle und nicht in einen Keller oder eine Garage. Wir wickeln Holzmöbel in Möbeldecken statt in Folie, damit Luft zirkulieren kann. Antike Stücke bekommen eine zusätzliche Lage und stehen nicht in Bodennähe.

Elektrogeräte

Waschmaschine und Geschirrspüler müssen vollständig entleert sein, restliches Wasser in Pumpe und Schlauch führt in wenigen Wochen zu Schimmel und Geruch, der nicht mehr weggeht. Lassen Sie die Geräte nach dem Entleeren einen Tag offen stehen. Beim Kühlschrank gilt dasselbe nach dem Abtauen. Die Transportsicherung der Waschmaschine sollte eingesetzt sein; wenn Sie sie nicht mehr finden, sagen Sie Bescheid, wir haben passende dabei.

Kartons und Kleinteile

Für eine Lagerung gelten strengere Regeln als für einen Umzug: Kartons müssen wirklich geschlossen sein und stabil genug, um monatelang gestapelt zu werden. Supermarktkartons geben nach ein paar Wochen unter Last nach. Beschriften Sie an der Seite, nicht oben. Im Stapel sehen Sie den Deckel nicht. Und notieren Sie den Inhalt genauer, als Sie es beim Umzug tun würden: Nach acht Monaten erinnert sich niemand mehr, was in „Küche 3“ war.

Was besser gar nicht ins Lager kommt

Lebensmittel, auch verschlossene, ziehen Ungeziefer an. Pflanzen überleben nicht. Geöffnete Farb- und Lackdosen riechen durch die ganze Halle. Gasflaschen, Spiritus und Benzin sind aus Brandschutzgründen ausgeschlossen. Und Dokumente, Schmuck oder Bargeld gehören grundsätzlich nicht in ein Lager. Dafür ist ein Bankschließfach der richtige Ort.

Ein Tipp, der wirklich Geld spart

Aussortieren lohnt sich bei einer Einlagerung doppelt. Beim Umzug spart weniger Volumen einmalig Zeit. Im Lager senkt es die Miete jeden einzelnen Monat. Wer vor der Einlagerung fünf Kubikmeter aussortiert, spart bei einer Lagerdauer von einem Jahr schnell 200 bis 300 €. Was noch brauchbar ist, holen wir zur Weitergabe ab, der Rest geht zur Entsorgung.

Selfstorage oder Möbelspedition: Was passt besser?

In Wien gibt es beides: Selfstorage-Anbieter mit abschließbaren Abteilen, zu denen Sie selbst Zutritt haben, und Speditionslager wie unseres, in denen wir Ihr Umzugsgut verwahren. Beide Varianten haben ihre Berechtigung. Die Frage ist, wie oft Sie hinwollen und wer trägt.

 SelfstorageEinlagerung bei uns
Zutrittjederzeit, oft rund um die Uhrnach Terminvereinbarung
Transportorganisieren Sie selbstAbholung und Zustellung inklusive buchbar
Ein- und AusräumenSie selbstunser Team
Abrechnungnach Abteilgröße, meist Monatsvertragnach tatsächlichem Volumen, tageweise möglich
VerpackungIhre Aufgabefachgerecht durch uns
Passt beihäufigem Zugriff, Lagerbedarf für Hobby oder BetriebÜbergangszeiten, Auslandsaufenthalt, Verlassenschaft

Die Faustregel aus unserer Erfahrung: Wer alle paar Wochen etwas holen will, ist beim Selfstorage besser aufgehoben. Wer eine Wohnung zwischenparken muss und in dieser Zeit ohnehin nichts braucht, fährt mit der Einlagerung bei einer Spedition günstiger, vor allem, weil das Volumen dort tatsächlich gemessen und nicht in Abteilgrößen aufgerundet wird.

Einlagerung bei Verlassenschaft

Nach einem Todesfall läuft die Miete weiter, während im Familienkreis noch nichts geklärt ist. Das erzeugt Druck, unter dem Entscheidungen getroffen werden, die man später bereut, weggeworfen ist weggeworfen.

Wir räumen die Wohnung, damit sie übergeben werden kann, und lagern alles ein, was nicht sofort entschieden werden muss. Bei der Übernahme legen wir eine Inventarliste mit Fotos an. Die Angehörigen können sich in Ruhe abstimmen und später gezielt zugreifen, statt an einem Nachmittag alles sortieren zu müssen.

Was gleich wegkann, nehmen wir beim selben Termin zur Entsorgung mit, auf Wunsch mit Nachweis für die Hausverwaltung. Mehr dazu unter Entrümpelung.

Einlagerung für Betriebe

Auch Firmen lagern bei uns ein, meistens aus einem von drei Gründen:

  • Büroumbau: Möbel raus, Boden und Wände machen, Möbel wieder rein.
  • Standortwechsel mit Lücke: Der alte Mietvertrag endet, der neue Standort ist noch nicht bezugsfertig.
  • Saisonware und Messebau: Material, das nur ein paar Wochen im Jahr gebraucht wird.

Bei Akten und Personalunterlagen achten wir auf die Anforderungen der Datenschutz-Grundverordnung: versperrte Behältnisse, dokumentierte Übergabe, kein Zugriff durch Unbefugte. Mehr dazu unter Firmen- und Büroumzug.

So läuft eine Einlagerung ab

Erstgespräch und Volumenschätzung

Sagen Sie uns, was eingelagert werden soll und für wie lange. Aus Fotos oder einem kurzen Video schätzen wir das Volumen und nennen Ihnen die Monatsmiete. Wenn Sie noch nicht wissen, wie lange es dauert, ist das kein Problem. Es gibt weder Mindestlaufzeit noch Kündigungsfrist, Sie zahlen nur die tatsächlich genutzte Zeit.

Abholung und Inventarliste

Am vereinbarten Termin holen wir ab. Dabei entsteht die Inventarliste: Jedes Möbelstück und jeder Karton wird erfasst und fotografiert, damit später nachvollziehbar ist, was im Lager steht. Diese Liste bekommen Sie digital. Bei größeren Beständen vergeben wir zusätzlich Stellplatznummern, damit einzelne Stücke gezielt herausgeholt werden können.

Einlagerung

Im Lager wird nach Zugriffshäufigkeit sortiert: Was Sie voraussichtlich zwischendurch brauchen, steht vorne. Nichts steht direkt am Boden, nichts wird ungeschützt gestapelt. Polstermöbel bekommen atmungsaktive Hüllen, Holzmöbel Decken, zerlegbare Stücke lagern zerlegt. Das spart Platz und senkt Ihre Miete.

Zwischenzugriff

Wenn Sie während der Lagerzeit etwas brauchen, vereinbaren wir einen Termin. Sagen Sie möglichst konkret, worum es geht. Dann liegt es bereit, wenn Sie kommen, statt dass wir gemeinsam suchen. Auf Wunsch bringen wir einzelne Stücke auch zu Ihnen.

Auslagerung und Zustellung

Sobald die neue Adresse feststeht, melden Sie sich, idealerweise ein paar Tage vorher, damit wir den Termin einplanen können. Wir liefern, tragen hinein, bauen auf und nehmen Verpackungsmaterial gleich wieder mit. Abgerechnet wird die Lagerzeit bis zum Tag der Auslagerung, nicht bis zum Monatsende.

Adresse

Erlaufstraße 36/2
A-2344 Maria Enzersdorf

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Öffnungszeiten

  • Mo bis Fr
    08:00 20:00
  • Sa
    09:00 18:00

Platz brauchen Sie ab wann?

Sagen Sie uns, was und wie lange. Wir nennen Ihnen den Preis.
Lagerung anfragen

Häufige Fragen zur Einlagerung

Was vor einer Einlagerung am häufigsten gefragt wird.

Der Preis richtet sich nach dem Volumen, nicht nach der Wohnungsgröße. Richtwerte pro Monat:
HaushaltVolumenpro Monat
Einzelne Möbelbis 5 m³ab 40 €
Garçonnière10–15 m³60–90 €
2 Zimmer20–25 m³90–140 €
3 Zimmer30–40 m³120–200 €
Hausab 50 m³ab 220 €
Dazu kommen Abholung und Zustellung, die wie ein normaler Umzug nach Stunden abgerechnet werden.

Von einem Tag bis mehrere Jahre. Es gibt keine Mindestlaufzeit und keine Kündigungsfrist, Sie sagen uns Bescheid, wenn Sie Ihre Sachen wiederhaben wollen. Bei sehr kurzen Zeiträumen von wenigen Tagen, wie sie zwischen Auszug und Einzug oft anfallen, rechnen wir tageweise ab.

Ja, das eingelagerte Gut ist gedeckt. Für einzelne besonders wertvolle Stücke, Kunst, Sammlungen, hochwertige Instrumente, empfehlen wir eine gesonderte Deklaration mit Wertangabe, weil pauschale Deckungen Obergrenzen pro Stück haben. Das klären wir bei der Übernahme.

Ja, nach Terminvereinbarung. Damit das funktioniert, legen wir bei der Einlagerung eine Inventarliste an und fotografieren die Stellplätze. Wenn Sie schon wissen, dass Sie zwischendurch etwas brauchen, Winterreifen, Werkzeug, Unterlagen, sagen Sie es bei der Abholung, dann stellen wir diese Kisten nach vorne.

Lebensmittel, Pflanzen, Tiere, offene Flüssigkeiten, Gasflaschen und alles Brennbare oder Explosive. Auch geöffnete Farb- und Lackdosen bleiben besser draußen. Die riechen nach Wochen durch das ganze Lager. Elektrogeräte lagern wir gern ein, sie sollten aber vorher vollständig entleert und getrocknet sein, besonders Waschmaschine und Kühlschrank.

Polstermöbel und Matratzen kommen in atmungsaktive Schutzhüllen, Holzmöbel in Decken. Alles, was zerlegbar ist, lagern wir zerlegt. Das spart Platz und damit Ihr Geld. Schrauben und Kleinteile kommen in beschriftete Beutel, die am jeweiligen Möbelstück fixiert werden. Beim späteren Aufbau ist dann alles beisammen.

Ja. Manche liefern selbst an, andere lassen abholen. Beides geht. Wenn Sie selbst anliefern, sagen Sie uns vorher ungefähr das Volumen, damit der Platz vorbereitet ist. Für die Abholung rechnen wir wie bei einem kleinen Transport nach Stunden ab.

Kurzfristig, oft innerhalb von ein bis drei Tagen. Wir brauchen nur eine ungefähre Vorstellung vom Volumen, damit der Platz vorbereitet ist. Bei sehr großen Beständen ab etwa 50 Kubikmetern sagen Sie uns idealerweise eine Woche vorher Bescheid.

Sprechen Sie uns an, bevor es so weit kommt. In der Regel finden wir eine Lösung, etwa eine Reduktion des Volumens, indem aussortiert wird, oder eine Stundung. Was wir nicht machen: Bestände ohne Vorwarnung verwerten. Sie bekommen in jedem Fall die Möglichkeit, Ihre Sachen zu holen.

Ja, mit einer schriftlichen Vollmacht und einem Ausweis der abholenden Person. Das kommt häufig vor, wenn jemand im Ausland ist und Angehörige die Auslagerung übernehmen. Sagen Sie uns vorher Bescheid, wer kommt. Dann geht es beim Termin schneller.

Motorräder und Fahrräder ja, in aller Regel. Autos nicht. Dafür ist unser Lager nicht ausgelegt. Bei Motorrädern bitten wir darum, den Tank weitgehend zu leeren und die Batterie abzuklemmen; beides aus Sicherheitsgründen und weil eine tiefentladene Batterie nach Monaten hinüber ist.

Das Lager ist trocken und temperiert, und wir stellen nichts direkt auf den Boden. Der häufigste Grund für Schimmel im Lager kommt aber gar nicht von außen, sondern von innen: eine Waschmaschine mit Restwasser, ein Kühlschrank, der nicht getrocknet wurde, oder Textilien, die feucht eingepackt wurden. Deshalb prüfen wir das bei der Übernahme.

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