Was kostet ein Umzug in Österreich?

Konkrete Zahlen aus der Praxis statt Spannen von 200 bis 5.000 €: Was ein Umzug wirklich kostet, woraus sich der Preis zusammensetzt und an welchen Stellen sich sinnvoll sparen lässt.

Zuletzt geprüft am 28. August 2026 · Alle Beträge inklusive Umsatzsteuer

Die kurze Antwort

Ein Umzug innerhalb Österreichs kostet mit einer Umzugsfirma je nach Wohnungsgröße zwischen 280 € und 3.500 €. Übliche Stundensätze liegen bei 45 bis 60 € für den reinen Transport und bei 90 bis 120 € für den Vollservice mit Verpackung. Für eine Dreizimmerwohnung mit rund 80 m² sollten Sie 1.100 bis 2.100 € einplanen. Den Preis bestimmen weniger die Kilometer als Stockwerk, Aufzug und Tragweg.

„Was kostet der Umzug?" ist die erste Frage in fast jedem Telefonat, das bei uns eingeht. Und sie ist erstaunlich schwer zu beantworten, ohne vorher ein paar Gegenfragen zu stellen. Nicht, weil die Branche etwas verschleiern will, sondern weil dieselbe Wohnungsgröße je nach Stockwerk, Zufahrt und Vorbereitung den doppelten Aufwand bedeuten kann.

Deshalb finden Sie hier keine einzelne Zahl, sondern die Rechnung dahinter. Alle Werte stammen aus abgerechneten Aufträgen in Wien, dem Bezirk Mödling und dem übrigen Niederösterreich. Wo wir Marktpreise nennen, sind es Beobachtungen aus dem Wettbewerb, keine eigenen Tarife. Die stehen gesondert dabei.

Stundensätze: Was Umzugsfirmen in Österreich verlangen

Die meisten Betriebe rechnen nach Zeit. Das ist für beide Seiten fair, solange klar ist, was im Stundensatz enthalten ist. Der wichtigste Unterschied: Manche Anbieter nennen einen Preis pro Person, andere einen Paketpreis inklusive Fahrzeug und Team. Drei Personen zu 35 € sind 105 € pro Stunde. Das ist kein günstiges Angebot, es sieht nur so aus.

Leistungsumfang Marktüblich (AT) Bei uns Enthalten
Transport 45–60 €/Std. 49 €/Std. Fahrzeug, Team, Verladen, Fahrt, Abladen
Transport + Montage 65–80 €/Std. 69 €/Std. zusätzlich Möbel ab- und aufbauen
Vollservice 90–120 €/Std. 99 €/Std. zusätzlich Verpackung, Material, Auspacken

Warum es nach unten eine Grenze gibt: Ein angemeldeter Umzugshelfer kostet den Betrieb inklusive Lohnnebenkosten deutlich mehr als der Bruttostundenlohn vermuten lässt. Dazu kommen Fahrzeug, Versicherung, Treibstoff, Material und Verwaltung. Wer 25 € pro Stunde und Person anbietet, arbeitet entweder ohne Anmeldung oder rechnet mit Nachforderungen. Beides geht am Ende zu Ihren Lasten.

Mindestabnahme beachten

Fast alle Betriebe verrechnen eine Mindeststundenzahl, üblich sind drei bis vier Stunden. Für den Transport einer einzelnen Waschmaschine zahlen Sie also nicht eine Stunde, sondern den Mindestsatz. Bei sehr kleinen Aufträgen lohnt es sich zu fragen, ob eine Sammelfahrt möglich ist.

Was ein Umzug nach Wohnungsgröße kostet

Die folgende Tabelle zeigt Gesamtkosten für einen regionalen Umzug, also innerhalb einer Stadt oder bis etwa 50 Kilometer. Grundlage sind normale Bedingungen: Aufzug vorhanden oder maximal zweiter Stock, Fahrzeug kann in der Nähe halten, Kartons sind gepackt.

Wohnung Team Dauer Transport Vollservice
Einzelzimmer / WG 2 Personen 3–4 Std. 180–320 € 380–600 €
Garçonnière bis 40 m² 2 Personen 3–5 Std. 280–550 € 550–950 €
2 Zimmer, 50–70 m² 2–3 Personen 5–8 Std. 700–1.400 € 1.100–2.000 €
3 Zimmer, 70–100 m² 3 Personen 7–10 Std. 1.100–2.100 € 1.800–3.200 €
4 Zimmer, 100–130 m² 3–4 Personen 9–12 Std. 1.800–2.900 € 2.700–4.400 €
Einfamilienhaus 4–5 Personen 1–2 Tage 2.400–4.500 € 3.800–7.000 €

Auffällig ist der Sprung zwischen Transport und Vollservice: Er beträgt in allen Zeilen ungefähr 60 bis 80 %. Das liegt daran, dass Packen und Auspacken zusammen oft mehr Zeit kosten als der eigentliche Transport. Wer diese Arbeit selbst übernimmt, spart am meisten, vorausgesetzt, es bleibt genug Zeit dafür.

Beladener Umzugswagen mit gestapelten Kartons und gesichertem Umzugsgut
Ein voll beladener 3,5-Tonner fasst je nach Packweise 18 bis 22 Kubikmeter. Eine Dreizimmerwohnung kommt erfahrungsgemäß auf 25 bis 35 Kubikmeter, also zwei Fahrten oder ein größeres Fahrzeug.

Was den Preis wirklich treibt

Die Wohnungsgröße ist nur der Ausgangspunkt. Was den Endbetrag verschiebt, sind fünf andere Dinge, und die haben fast alle mit Zeit zu tun, nicht mit Distanz.

Stockwerk und Aufzug

Der größte einzelne Kostentreiber. Ab dem zweiten Stock ohne Aufzug rechnen wir mit rund einer zusätzlichen Stunde pro Stockwerk, bei einer Dreizimmerwohnung im vierten Stock also mit zwei bis drei Stunden Aufschlag, das sind 100 bis 250 €. Ist der Aufzug zwar vorhanden, aber zu klein für Kästen und Matratzen, hilft er nur teilweise. Fragen Sie vorab nach den Innenmaßen der Kabine, das steht meist an der Tür.

Tragweg zwischen Fahrzeug und Wohnung

Jeder Meter wird zweimal gegangen: einmal beladen hin, einmal leer zurück. Bei 200 Gängen machen 30 Meter Unterschied schon 12 Kilometer aus. Genau deshalb rechnet sich eine Halteverbotszone fast immer. Sie kostet einmalig rund 165 € und spart bei einer mittleren Wohnung regelmäßig zwei Arbeitsstunden.

Termin

Der 31. eines Monats, der letzte Freitag im August und die Tage rund um den Schulbeginn sind in Wien und Umgebung durchgehend ausgebucht. Wer auf einen Dienstag Mitte des Monats ausweicht, hat mehr Auswahl und häufig auch bessere Konditionen. Ein Umzug im Jänner ist spürbar günstiger als derselbe Umzug im Juli, nicht wegen eines Aufschlags, sondern weil in der Hochsaison nur noch die teureren Zeitfenster frei sind.

Menge und Sperrigkeit

Nicht die Quadratmeter zählen, sondern was darin steht. Wir haben 45-m²-Wohnungen ausgeräumt, für die ein Fahrzeug nicht reichte, und 110-m²-Wohnungen, die in fünf Stunden erledigt waren. Besonders zeitintensiv sind Bücher, Werkzeug, Keller und Dachboden, also alles, was schwer ist und in viele kleine Behältnisse muss. Ein Klavier, ein Tresor oder ein Aquarium sind eigene Positionen, weil sie Spezialgerät und mehr Personal brauchen.

Vorbereitung

Der Faktor, den Sie am stärksten in der Hand haben. Fertig gepackte, verschlossene und nach Zielraum beschriftete Kartons sparen bei einer mittleren Wohnung zwei Stunden. Halb gefüllte Kisten, offene Laden und ein Kleiderschrank, der noch voll ist, kosten genauso viel wieder drauf.

Nebenkosten: Was zusätzlich anfällt

Diese Positionen stehen selten im ersten Angebot, tauchen aber in fast jeder Endabrechnung auf. Wer sie von Anfang an einplant, erlebt keine Überraschung.

PositionKostenAnmerkung
Halteverbotszone 150–250 € je Adresse; rund 240 € für beide Seiten. Antrag mind. 10 Arbeitstage vorher
Verpackungsmaterial 80–250 € Kartons, Luftpolsterfolie, Klebeband, Kleiderboxen
Möbellift 250–500 € wenn Stiegenhaus oder Aufzug nicht ausreichen
Entsorgung Altmöbel 150–600 € nach Volumen; Elektrogeräte gesondert
Zwischenlagerung 60–200 €/Monat abhängig vom Volumen, tageweise meist möglich
Endreinigung 150–400 € für die Wohnungsübergabe, oft im Mietvertrag gefordert
Küchen-Demontage und -Montage 300–900 € je nach Größe; Anschlüsse durch Fachbetrieb
Klaviertransport 250–600 € Flügel deutlich darüber, je nach Stockwerk

Die teuerste Nebenkostenposition steht in keiner dieser Zeilen: die Doppelmiete. Wer eine Wohnung mit dreimonatiger Kündigungsfrist verlässt und die neue bereits ab dem Ersten zahlt, hat schnell einen vierstelligen Betrag am Hals. Eine kurze Zwischenlagerung ist meistens die billigere Lösung als ein Monat doppelte Miete.

Fernumzug und Auslandsumzug

Ab etwa 150 Kilometern wechselt die Kalkulation. Statt nach Stunden wird nach Volumen und Strecke gerechnet, weil An- und Abfahrt einen erheblichen Teil des Tages ausmachen. Übliche Größenordnungen für einen Haushalt von etwa 30 Kubikmetern:

Strecke ab Wien / MödlingRichtwertBesonderheit
Graz, Linz, Salzburg1.400–2.800 €meist an einem Tag machbar
Innsbruck, Bregenz2.200–3.800 €Übernachtung des Teams einkalkulieren
München, Stuttgart2.500–4.500 €innerhalb der EU keine Zollformalitäten
Zürich, Basel, Genf3.000–5.500 €Zollanmeldung, Formular 18.44 für Übersiedlungsgut
Berlin, Hamburg3.000–5.000 €zwei Reisetage plus Ladetag

Bei Auslandsumzügen ist eine Besichtigung nicht optional. Eine Fehleinschätzung von fünf Kubikmetern bedeutet auf einer Langstrecke ein zweites Fahrzeug oder eine zweite Fahrt, und damit einen vierstelligen Unterschied. Wir sehen uns solche Aufträge deshalb immer vorher an, am liebsten persönlich, auf Wunsch per Videocall. Mehr dazu unter Auslandsumzug, Umzug in die Schweiz und Umzug nach Deutschland.

Selbst umziehen oder Firma beauftragen?

Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an, und zwar auf die Wohnungsgröße und auf das Stiegenhaus. Rechnen wir eine Zweizimmerwohnung durch, einmal in Eigenregie und einmal mit Firma.

EigenregieKostenMit FirmaKosten
Mietwagen 3,5 t, 1 Tag120–200 €Team + Fahrzeug, 6 Std.300–420 €
Treibstoff und Maut40–80 €enthaltenentfällt
Kartons und Material80–150 €optional80–150 €
Verpflegung für Helfer60–120 €entfälltentfällt
Sackkarre, Gurte, Decken30–60 €enthaltenentfällt
Summe330–610 €Summe380–570 €

Der Unterschied ist kleiner, als die meisten erwarten, und in der Eigenregie-Spalte fehlen noch zwei Posten: Ihre eigene Zeit (realistisch zwei bis drei Tage) und das Schadensrisiko. Beim Mietwagen haften Sie für Schäden am Umzugsgut selbst; ein beschädigter Parkettboden oder ein zerkratztes Stiegenhaus geht auf Ihre Rechnung.

Klar für die Eigenregie spricht: kleine Wohnung, Erdgeschoß oder Aufzug, genug Zeit, genug helfende Hände. Klar für die Firma spricht: drittes Stockwerk ohne Lift, schwere Möbel, wenig Zeit, Kinder oder Haustiere, die parallel betreut werden müssen, und alles ab drei Zimmern aufwärts.

Wo sich sparen lohnt: und wo nicht

Das bringt wirklich etwas

  • Aussortieren, bevor gepackt wird. Jeder Karton weniger spart dreifach: Packzeit, Tragzeit, Auspackzeit. Der wirksamste Hebel überhaupt.
  • Selbst packen. Zwischen Transport-Paket und Vollservice liegen 60 bis 80 %. Wer zwei Wochenenden investiert, spart bei einer Dreizimmerwohnung schnell 700 €.
  • Termin verschieben. Dienstag statt Freitag, Mitte statt Ende des Monats, November statt Juli.
  • Kartons gebraucht besorgen. In Kleinanzeigen kosten stabile Umzugskartons oft ein Drittel des Neupreises: und danach verkaufen Sie sie weiter.
  • Alles vorbereiten. Möbel abgebaut, Kabel gebündelt, Kühlschrank abgetaut, Wege frei. Das Team beginnt sofort mit dem Tragen statt mit dem Aufräumen.

Das rächt sich meistens

  • Am Halteverbot sparen. Die 165 € sind fast immer günstiger als die zusätzlichen Tragstunden.
  • Zu wenig Personal buchen. Zwei Personen für einen Vierzimmerhaushalt heißt nicht halbe Kosten, sondern doppelte Zeit: und ein erschöpftes Team ab Stunde sechs.
  • Beim Verpackungsmaterial sparen. Supermarktkartons halten das Gewicht von Büchern nicht. Was zerbricht, kostet mehr als der Karton.
  • Das billigste Angebot nehmen. Wenn ein Angebot 40 % unter den anderen liegt, fehlt dort etwas: meistens die Möbelmontage, die Anfahrt oder die Versicherung.

Angebote richtig vergleichen

Holen Sie drei Angebote ein und legen Sie sie nebeneinander. Vergleichen Sie dabei nicht die Endsumme, sondern folgende sieben Punkte:

  1. Ist der Preis pro Person oder inklusive Fahrzeug und Team?
  2. Wie viele Stunden sind kalkuliert: Und was passiert, wenn es länger dauert?
  3. Sind Möbeldemontage und -montage enthalten?
  4. Ist Verpackungsmaterial enthalten oder wird es nach Verbrauch verrechnet?
  5. Gibt es Stockwerks-, Tragweg- oder Wochenendzuschläge?
  6. Wer beantragt und bezahlt die Halteverbotszone?
  7. Wie hoch ist die Versicherungsdeckung, und gibt es Obergrenzen pro Stück?

Ein Angebot, das alle sieben Punkte beantwortet, ist auch dann das bessere, wenn es auf dem Papier teurer aussieht. Die Differenz zwischen einem sauber kalkulierten Angebot und einem Lockangebot mit Nachforderung liegt erfahrungsgemäß bei 30 bis 50 %, nur merkt man es beim Lockangebot erst, wenn die Möbel schon im Fahrzeug sind.

Unsere Preise auf einen Blick

49 € pro Stunde für den Transport, 69 € inklusive Möbelmontage, 99 € für den Vollservice mit Verpackung. Keine Anfahrtspauschale im Bezirk Mödling, keine Wochenendzuschläge, keine Nachforderungen, die nicht vorher besprochen waren. Auf Wunsch als verbindlicher Fixpreis nach kostenloser Besichtigung.

Was kostet Ihr Umzug konkret?

Adresse, Stockwerk, Wohnungsgröße. Mehr brauchen wir für ein belastbares Angebot nicht.
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Häufige Fragen zu den Umzugskosten

Die Fragen, die uns bei Preisauskünften am häufigsten gestellt werden.

Für eine Dreizimmerwohnung mit 70 bis 100 m² liegen die Kosten bei einem regionalen Umzug zwischen 1.100 und 2.100 €. Das entspricht rund sieben bis zehn Arbeitsstunden mit einem dreiköpfigen Team. Nach oben geht es, wenn der Aufzug fehlt, viel verpackt werden muss oder Möbel zerlegt und wieder aufgebaut werden. Nach unten, wenn alles fertig gepackt bereitsteht und das Fahrzeug direkt vor der Tür stehen kann.

In Österreich sind 45 bis 60 € pro Stunde für den reinen Transport üblich, 65 bis 80 € für Transport inklusive Möbelmontage und 90 bis 120 € für den Vollservice mit Verpackung. Diese Sätze verstehen sich inklusive Fahrzeug und Team. Vorsicht bei Angeboten, die pro Person abrechnen, drei Personen zu 35 € sind 105 € pro Stunde, nicht 35.

Bei kleinen Umzügen selten, bei größeren häufiger als gedacht. Ein Mietwagen mit 3,5 Tonnen kostet für einen Tag inklusive Kilometern und Versicherung realistisch 120 bis 200 €. Dazu kommen Sprit, Kartons, Verpflegung für die Helfer und, die größte Position, zwei bis drei Tage Ihrer eigenen Zeit. Bei einer Zweizimmerwohnung fahren Sie mit Eigenregie meist günstiger. Ab drei Zimmern, ohne Aufzug oder mit schweren Möbeln kippt die Rechnung, spätestens wenn ein Schaden entsteht: Beim Mietwagen zahlen Sie den selbst.

Vier Positionen tauchen in fast jeder Nachkalkulation auf:
  • Halteverbotszone: rund 165 € je Adresse, bei zwei Adressen etwa 240 €
  • Verpackungsmaterial: 80 bis 250 € je nach Haushaltsgröße
  • Entsorgung von Altmöbeln: 150 bis 600 €, abhängig vom Volumen
  • Doppelmiete im Übergangsmonat: oft der größte Einzelposten überhaupt
Dazu kommen bei Bedarf Möbellift, Zwischenlagerung und Endreinigung.

Zwischen Mitte Oktober und Mitte März, unter der Woche und nicht am Monatsletzten. Die Preisspanne zwischen einem Dienstag im November und dem 31. August ist beträchtlich, teils 20 bis 30 %, vor allem aber ist im Nebenmonat überhaupt ein Termin zu bekommen. Wer flexibel ist, sollte danach fragen: Viele Betriebe füllen Lücken im Kalender gern zu günstigeren Konditionen.

Wenn der Umzug beruflich veranlasst ist, Jobwechsel, Versetzung, erstmaliger Dienstantritt an einem entfernten Ort, können Sie ihn als Werbungskosten in der Arbeitnehmerveranlagung geltend machen. Alternativ gibt es eine Pauschale von 764 € für Ledige und 1.528 € für Verheiratete, die ohne Einzelnachweis angesetzt werden kann, aber nur einmal innerhalb von zwei Jahren. Ein rein privat motivierter Umzug ist nicht absetzbar. Details im Beitrag Umzugskosten steuerlich absetzen.

Bei Auslandsumzügen bestimmt nicht mehr die Stunde den Preis, sondern Volumen und Strecke. Ein Haushalt von rund 30 Kubikmetern von Wien nach München liegt bei 2.500 bis 4.500 €, nach Zürich bei 3.000 bis 5.500 €, bei der Schweiz kommt die Zollabwicklung dazu, für die das Formular 18.44 gebraucht wird. Genaue Angebote gibt es hier nur nach Besichtigung, weil eine Fehleinschätzung von fünf Kubikmetern gleich ein zweites Fahrzeug bedeuten kann.

Rechnen Sie gegen: Stundensatz mal geschätzte Dauer plus Nebenkosten. Wenn ein Angebot für eine Dreizimmerwohnung im dritten Stock ohne Aufzug bei 450 € liegt, sind das bei 50 € pro Stunde neun Stunden für das gesamte Team, rechnerisch unmöglich, wenn Personal ordentlich angemeldet ist. Solche Angebote enden regelmäßig mit einer Nachforderung am Umzugstag. Ein realistisches Angebot nennt den Leistungsumfang und sagt auch, was nicht enthalten ist.

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